Haste mal nen Bunker?

 

70 Jahr lang begleiten sie uns täglich. Sie gehören zu jedem Stadtbild und werden meistens nicht mehr genutzt. Jetzt versucht die Stadt Duisburg sich ihrer Bunker zu entledigen. Erst wurden sie tief ins Erdreich eingebuddelt und später dann aus Kostengründen überirdisch gebaut. In eng bebauten Gebieten, können sie nur extrem aufwendig entsorgt werden. Durch die sehr dicken Wände, können sie nur gesprengt werden. In Ballungszentren ein fast unmögliche Aufgabe.

Bunker_Berlin

Sie werden als Spezialobjekte gehandelt und in NRW konnten schon 33 Bunker an Kaufinteressenten vermittelt werden.  Der Stand der Technik macht es möglich, die dicken Wände zu bearbeiten.

Die meisten Hochbunker stehen in Industriegebieten oder Häfen. Im zweiten Weltkrieg dienten sie zum Schutz der wichtigen Arbeitern. Der grósste Bunker steht in Dortmund und verfügt über ein kilometerlanges Stollensystem. Nach Kriegesnde gingen alle Bunker in das Staatseigentum ein. Sie wurden als Unterkünfte für Flüchtlinge und Aussiedler benutzt. Ihre meterdicken Wände eignen sich hervorragen als Schallschutz für Kneipen, Musiker  und Museen. Dabei können sich die Hochbunker perfekt an die Umgebung anpassen. Sie werden mit Giebeldächern und Klinkern in das Stadtbild integriert werden.

Im kalten Krieg wurden sogar noch neue Bunker gebaut. Meistens wurden sie in Schulen, Parkhäusern und öffentlichen Gebäuden integriert.

(Visited 198 times, 1 visits today)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *