Migration – damals wie heute

Migration lässt uns unsere Stärken zeigen

Wer heute an Migration denkt, denkt an sinkende Boote im Mittelmeer und überfüllte Flüchtlingslager. Doch ist dieses Thema selbst hier in Deutschland nichts Neues. Was viele „besorgte Bürger“ gerne vergessen, ist dass es in Deutschland bereits vor Jahrzehnten eine Massenmigration gab. Damals flohen mehrere Millionen Deutsche aus östlichen Gebieten in das Landesinnere.Mit offenen Armen empfangen wurden sie allerdings nur selten. Denn viele Bewohner vom jetzigen Deutschland betrachteten die Flüchtlinge mit Argwohn, und das obwohl sie meistens die gleiche deutsche Nationalität und Sprache sowie die gleiche Religion hatten. Viele argumentierten, dass die durch den Krieg verursachte Knappheit zu große war, um auch noch diese innerdeutschen Flüchtlinge zu versorgen. Jetzt, mehr als siebzig Jahre später, kann man aus der damaligen Situation wichtige Schlüsse ziehen. Trotz Armut und Nachkriegschaos, trotz des allgemeinen Misstrauens, hat die Migration das Land nicht ins Verderben gestürzt, wie von so vielen befürchtet. Heute herrscht weder Krieg noch Zerstörung, und die Wirtschaft erholt sich stetig von der Krise. Wenn wir eines aus der Vergangenheit gelernt haben sollten, dann ist es, dass wir jetzt erst recht stark genug sind, um zu helfen. Alles wissenswerte zum Thema gibt es hier.