Programm zur Erfassung von gewalttätigen Fußballfans

Ralf Jäger, Innenminister von Nordrhein-Westfalen stellte vergangenen Mittwoch ein neues Programm zur Erfassung von gewalttätigen Fußballfans vor. NRW wird als erster bundesweit kriminelle Fußballfans erfassen. Laut dem Innenminister sind die Rädelsführer das größte Problem, weil sie prügeln und andere zu Gewalt an stiften. Man würde das Problem der Intensivtäter von Krawallen in Manndeckung nehmen. Mit der Annahme das ein paar wenige Intensivtäter andere Anhänger zur Gewalt verführen, stößt jeder Jäger auf wenig Verständnis.

Durch eine Erfassung in einer zentralen Koordinierungsstelle in Duisburg, sollen Ermittler über jedem Intensivtäter schnell einen Überblick erhalten. Insbesondere wann und wo er in der Bundesrepublik Deutschland auffällig geworden ist. Die Ermittlungsverfahren können dadurch an den jeweiligen Heimatort gebündelt werden. Dann spielt es keine Rolle mehr ob die Straftat in Hamburg, Berlin oder München begangen worden sind. Außerdem können intensiv Täter leichter erfasst werden und direkt an der Anreise zu Fußballspielen gestoppt werden. Laut Jäger müssen die Gewalttäter spüren, dass Polizei und Justiz ihnen bundesweit auf den Füßen stehen.

Der NRW Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler, begrüßt das Konzept und den Vorstoß in Nordrhein-Westfalen. Nun seien die anderen Bundesländer aufgefordert, das sinnvolle Projekt möglichst schnell zu übernehmen.

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Die Koordination des Programmes sollen in Duisburg erschaffen werden. 16 Schwerpunktbehörden im ganzen Land sollen die Ermittlungen für über 150 intensiv Täter leiten. In Duisburg ist die zentrale Informationsstelle für Sporteinsätze, die bundesweit die Einsätze bei Fußballspielen koordiniert. Dort wird auch die Liste” gewalttätiger Sport” verwaltet, in der gewaltige Fußballfans geführt werden.