Breitbandausbau NRW bedeutet flächendeckende Glasfasernetze

Das Projekt Breitbandausbau NRW geht mit hohem Tempo voran. Bis zum Jahr 2026 soll das komplette Bundesland mit Glasfaserkabeln ausgerüstet sein. Dies ist besonders für die Wirtschaft wichtig. Wirtschaftsminister Garrelt Duin plant den Breitbandausbau NRW in zwei Schritten zu vollziehen: Bis zum Jahr 2018 soll NRW flächendeckend mit Internetverbindungen von mindestens 50 Megabit pro Sekunde ausgestattet sein. Acht Jahre später, im Jahr 2026, soll dann ganz NRW, sowohl in Ballungszentren als auch auf dem Land, mit Glasfaserleitungen versorgt sein. Einerseits bringt der Ausbau große Vorteile für Privatanwender, die eine Breitbandverbindung z.B. für Filme und Videotelefonie brauchen. Aber auch die Wirtschaft in NRW soll vom Ausbau profitieren. Breitband für Wirtschaft soll dafür sorgen, dass die Unternehmen nicht von der weltweiten Entwicklung abgekoppelt werden und eine zeitgemäße Infrastruktur erhalten, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Dadurch sollen auch neue Arbeitsplätze entstehen. Der Ausbau des Breitbandnetzes soll in erster Linie durch die Telekommunikationsanbieter erfolgen. Nur in schwierigen Fällen, zum Beispiel in ländlichen Gegenden, wo sich ein Ausbau nicht lohnt, soll das Land aktiv werden. Bislang stehen etwa 550 Millionen Euro für das Ausbauprojekt zur Verfügung, rund zehn Prozent davon aus Bundesmitteln.

 

G8 oder G9 in NRW?

Die Zeit wird langsam knapp. Auch in NRW wird im Jahr 2017 ein neuer Landtag gewählt. Und mit Beginn des Wahlkampfes drängen sich altbekannte Fragen auf. So wird die Debatte rund um G8 und G9 abermals zum Wahlkampfthema. Im Jahr 2005 vollzog die damalige schwarz-gelbe Koalition den Wechsel zu G8, also dem Abitur nach 8 Jahren. Dabei wurden insbesondere wirtschaftliche und demografische Gründe ins Feld geführt. Deutschland habe im internationalen Vergleich die ältesten Schüler, hieß es von den Befürwortern. Das “Turboabi” sollte die Schüler schneller in den Beruf bringen. Mehr Weiterbildung im Unternehmen anstelle einer schulischen Bildung? In der Wirtschaft selbst steht man dem verkürzten Abitur kritisch gegenüber. Auch die Lehrergewerkschaft sowie eine Mehrheit der Eltern befürwortet eine Rückkehr zum alten System. Niedersachsen hat bereits reagiert. Dort gilt wieder G9. Doch wie ist es in NRW? G8 oder G9? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Wissenschaftlich ist nicht erwiesen, dass das “Turboabi” Nachteile bringt, auch wenn in der Debatte immer mit gestiegenem Leistungsdruck argumentiert wird. Die FDP NRW sieht außerdem weiterhin den wirtschaftlichen Nutzen dieses Systems, auch wenn die Wirtschaft selbst anderer Auffassung ist. Die Freidemokraten sprechen sich für eine Wahlfreiheit aus. Kritiker wie die NRW-Schulministerin Löhrmann hingegen befürchten ein “Zweiklassenabitur” und weitere Unruhen in der gymnasialen Ordnung. Die rot-grüne Landesregierung leitete indes Reformen ein, G8 soll allerdings bestehen bleiben. Die sozialdemokratische Basis hingegen spricht sich mehrheitlich gegen das Abitur nach 12 Jahren aus. Ein ähnlicher Trend zeichnet sich bei Christdemokraten ab. Der Entscheidungsprozess ist allerdings in beiden Parteien hinsichtlich des bevorstehenden Wahlkampfes und der mehrheitlichen Ablehnung von G8 durch die Elterngemeinschaft noch nicht abgeschlossen. G8 oder G9? Der Wahlkampf hat begonnen. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht zulasten der nordrhein-westfälischen Schüler geht.

G8 oder G9 - Abitur nach 8 oder 9 Jahren

Sommerschlussverkauf – Mode zu Schnäppchenpreisen

Sommerschlussverkauf - Schnäppchen und Angebote für jeden Geldbeutel

Der Sommerschlussverkauf – für viele ist dies ein mit Sehnsucht erwartetes Ereignis. Dann gibt es Sommermode vieler bekannter Marken zu Schnäppchenpreisen. Die Rabatte betragen dabei nicht selten sogar 40-70%! Allerdings ist das immer so eine Sache. Im Frühjahr, wenn die Sommerkollektionen in die Modeläden kommen, möchte man natürlich auf die ersten sonnigen Tage vorbereitet sein. Kauft man gleich am Anfang des Sommers ein, muss man meistens den vollen Preis bezahlen, denn Angebote gibt es in dieser Zeit kaum. Wenn man länger abwartet, hat man die Möglichkeit, die gleichen Favoriten mit spürbarem Preisnachlass zu ergattern, doch gleichzeitig steigt natürlich das Risiko, dass die besten Stücke schon längst vergriffen sind. Erfahrungsgemäß kann man beim Sommerschlussverkauf immer gute Kleidung finden, doch von den beliebtesten Neuheiten der Saison bleiben – wenn überhaupt – nur die Restgrößen übrig. Wer schlau ist, schnappt sich die besten Angebote gleich dann, wenn der Sommerschlussverkauf beginnt. Da stehen die Chancen am besten, wirklich gute Funde zu machen. Schnäppchenjäger sollten also vor allem schnell sein, wenn es Ende Juli wieder soweit ist mit dem SSV!

Migration – damals wie heute

Migration lässt uns unsere Stärken zeigen

Wer heute an Migration denkt, denkt an sinkende Boote im Mittelmeer und überfüllte Flüchtlingslager. Doch ist dieses Thema selbst hier in Deutschland nichts Neues. Was viele „besorgte Bürger“ gerne vergessen, ist dass es in Deutschland bereits vor Jahrzehnten eine Massenmigration gab. Damals flohen mehrere Millionen Deutsche aus östlichen Gebieten in das Landesinnere.Mit offenen Armen empfangen wurden sie allerdings nur selten. Denn viele Bewohner vom jetzigen Deutschland betrachteten die Flüchtlinge mit Argwohn, und das obwohl sie meistens die gleiche deutsche Nationalität und Sprache sowie die gleiche Religion hatten. Viele argumentierten, dass die durch den Krieg verursachte Knappheit zu große war, um auch noch diese innerdeutschen Flüchtlinge zu versorgen. Jetzt, mehr als siebzig Jahre später, kann man aus der damaligen Situation wichtige Schlüsse ziehen. Trotz Armut und Nachkriegschaos, trotz des allgemeinen Misstrauens, hat die Migration das Land nicht ins Verderben gestürzt, wie von so vielen befürchtet. Heute herrscht weder Krieg noch Zerstörung, und die Wirtschaft erholt sich stetig von der Krise. Wenn wir eines aus der Vergangenheit gelernt haben sollten, dann ist es, dass wir jetzt erst recht stark genug sind, um zu helfen. Alles wissenswerte zum Thema gibt es hier.

Verunsicherung in Deutschland und der Türkei nach Anschlag

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Am 12. Januar hat sich in Istanbul ein Selbstmordattentäter inmitten einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt. Dabei kamen 10 Menschen ums Leben. Deutschland und die Türkei sind gleichermaßen verunsichert. Bürger und Regierungen stellen sich die Frage, welche Auswirkung dieses Ereignis auf die nationale Sicherheit hat?

Für die Türkei ist der Anschlag in Istanbul einer unter vielen Anschlägen, die das Land seit Monaten in Angst und Schrecken versetzen. Mit dem Anschlag in Istanbul wird klar, wie umfassend eigentlich das Terrorismusproblem in der Türkei geworden ist.

In Deutschland stellt man sich natürlich die Frage, ob die deutschen Touristen gezielt als Opfer ausgewählt wurden? Der Anschlag ereignete sich genau dann, als Tornados der Bundeswehr mit Aufklärungsflügen in Syrien begannen.

Untersuchungen zufolge wollten die Terroristen zwar europäische Reisegruppen treffen, aber nicht gezielt Deutsche. Sultanahmet ist mit der Blauen Moschee der meistbesuchte Ort in Istanbul. Im vergangen Jahr konnte die Türkei traurigerweise viele solcher Anschläge zählen. Was es aber bis jetzt noch nie gegeben hat ist, dass ein Terrorist aus dem Ausland in der Türkei Ausländer tötet. Experten zweifeln, dass es in der Türkei nun ruhig wird. Im Gegenteil, es wird erwartet, dass man auch zukünftig in der Türkei mit weiteren Anschlägen rechnen muss.

 

Der ganz normale Wahnsinn

Hamm in NRW erlangte vor Kurzem unglückliche Berühmtheit. Bei Ausbau der Ost-West-Autobahn A2 baute die Straßenbauverwaltung eine Brücke. Soweit so gut. Ein ganz alltäglicher Vorgang. In einem Land, in welchem Konzerthäuser Millionen verschlingen und Flughäfen niemals fertig werden sollte man jedoch hinter jeder Baumaßnahme einen weiteren Schildbürgerstreich vermuten.

Schildbuerger_RathausUnd so ist es auch hier. Die Brücke wurde nämlich an der falschen Stelle erbaut. Zwar kann man Argumentieren, dass die Abweichung mit 45 cm gering war. Jedoch ist eine Abweichung eine Abweichung und daher musste ein 600m langer Straßenabschnitt an den neuen Brückenstandort angepasst werden. Kostenpunkt 600.000 €. Peanuts im Vergleich zur Elbphilharmonie und dem BER. Aber auch Peanuts können in der Summe einen gewaltigen Betrag bilden.

Und so fragt man sich doch. Geht in Deutschland noch alles mit rechten Dingen zu? Können wir nicht einmal mehr Straßen bauen? Hochbezahlte Ingenieure und Architekten versagen in diesem Land am laufenden Band. Allerdings geschieht all dies ohne Konsequenz, während eine Kassiererin, welche sich an Pfandbons bereichert mit Kündigung und Strafverfahren rechnen muss. Sitzt man nur hoch genug in der Hackordnung ist die Strafe eine Abfindung und eine kurze Frist bevor man irgendwo anders den nächsten hochbezahlten Auftrag annimmt. Das ist Deutschland. Der ganz normale Wahnsinn.

Neuer Wohnraum für Bedürftige, Studenten und Flüchtlinge

Die großen Flüchtlingszahlen, die weiterhin nach Europa und Deutschland ziehen sind für Länder und Kommunen eine große Belastung.  Vor allem finanziell und organisatorisch verlangt die Unterbringung immer neuer Flüchtlinge vielen Städten und Gemeinden alles ab. Nordrhein-Westfalens Bauminister Michael Groschek kündigte nun den Bau von 50.000 neuen Sozialwohnungen an.

Diese können nicht nur für Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden, sondern auch als günstiger Wohnraum für Hartz4-Empfänger oder Studenten. Nachdem der Bund der die Fördermittel für sozialen Wohnungsbau im Angesicht der Flüchtlingszahlen erhöht, hat das Land NRW nun ein Maßnahmenpaket beschlossen, welches vor allem den Mangel bezahlbaren Wohnraum in großen Ballungsgebieten bekämpfen soll.

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Die Maßnahme ist ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den Trend einer immer weiter sinkenden Anzahl an Sozialwohnungen in NRW. Seit 2006 ist die Zahl der Sozialwohnungen nämlich um 200.000 auf 488.000 gesunken. Im Gegenzug haben Investoren und Spekulanten die Preise für Wohnraum in Deutschland in den letzten Jahren immer weiter nach oben getrieben, wodurch die Schere zwischen teuren und günstigen Wohnungen immer weiter auseinandergegangen ist.

All dies geschah auch unter der Regierungszeit der Rot-Grünen-Landesregierung in NRW weshalb die FDP der Regierung jetzt – nicht ganz unbegründet – Symbolpolitik vorwirft. Etwas muss aber dennoch unternommen werden, Symbolpolitik hin oder her, um die Nachfrage nach günstigen Wohnraum zu befriedigen. Und 50.000 neue Wohnungen sind dabei ein Schritt in die richtige Richtung.

Der Kredit mit Sofortzusage

Kredite gibt es heute beinahe so viele wie Sand am Meer. Egal, für welchen Bedarf man einen Kredit aufnehmen möchte. Es gibt für jeden individuellen Bedarf den geeigneten Kredit am Markt. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Krediten zwischen Krediten für Privatkunden oder Geschäftskunden. Auch Kredite für Banken untereinander und die öffentliche Hand sind erhältlich. Grundsätzlich zählen Kreditinstitute und Banken als Kreditgeber. Im Zeitalter des Internets und im Zeitalter von Social Media sind jedoch durchaus auch andere Finanzierungsmöglichkeiten möglich – wie beispielsweise Crowdfunding.

Je nachdem, was man mit der Kreditsumme anschaffen möchte, gibt es durchaus auch genau darauf zugeschnittene Kredite. So gibt es beispielsweise Kredite für die Anschaffung eines Autos, Hauses/Wohnung, elektronische Geräte etc. Die Kreditsumme in solchen Fällen ist üblicherweise hoch und die Laufzeit kann mehrere Jahre dauern.

SofortkreditIn den letzten Jahren sind jedoch durchaus auch andere Kreditformen in Mode gekommen. So gibt es beispielsweise heute Kleinkredite mit Sofortzusage. Bei dieser Art von Kredit handelt es sich um einen Kredit mit einer maximalen Summe von bis zu 600 EUR und einer Laufzeit von bis zu 45 Tagen. Aufgrund der geringen Laufzeit sind die Kreditkosten verglichen zu klassischen Krediten relativ gering. Die Begleichung kann bequem mit der nächsten Gehaltsabrechnung erfolgen. Der Kleinkredit mit Sofortzusage besticht aber durchaus mit weiteren Vorteilen. Lesen Sie mehr hier.

NRW verhindert geplante Klimaabgabe des Bundes

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit dem CDU Landesverband und der Unterstützung der Gewerkschaften die Pläne von Wirtschaftsminister Gabriel zu Fall gebracht, durch die Einführung einer Klimaabgabe bis zum Jahr 2020 22 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Stattdessen soll nun ein Mix aus freiwilligen Einsparungen das erreichen der vom Bundeskabinett beschlossenen Ziele ermöglichen.

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Wären die von Sigmar Gabriel geplanten Abgaben für alte Kraftwerke eingeführt wurden, hätte RWE mehrere Braunkohle-Blöcke  und einen seiner drei Tagebaue stilllegen müssen. Dies hätte Zehntausende Arbeitsplätze in Kraftwerken und Bergbau bedroht.

Auch wenn die Sorge um die Arbeitsplätze auf jeden Fall berechtigt ist, so bleibt doch die Frage als wie wirkungsvoll sich die freiwilligen Verpflichtungen der Industrie erweisen.  Die Versorger haben sich bereit erklärt einige Blöcke freiwillig abzuschalten. Ein Streitpunkt ist dabei noch ob insgesamt 2000 oder 3000 Megawatt stillgelegt werden sollen.

Insgesamt wirft dies alles erneut ein fragwürdiges Licht auf die Energiewende-Bemühungen der Bundesregierung. Man wird den Eindruck nicht los, dass viele Projekte oft nur halbherzig angegangen werden und nicht mit der letzten Konsequenz. Gerade jetzt, da Deutschland die Chance hätte der Welt in Sachen Klimaschutz ein leuchtendes Vorbild zu sein, wird diese Möglichkeit leichtfertig vergeben. Wer nicht einmal im eigenen Land seine Vorhaben gegen Industrie und Wirtschaft durchsetzen kann, der hat auch auf dem Internationalen Parkett keine guten Karten.

Haste mal nen Bunker?

 

70 Jahr lang begleiten sie uns täglich. Sie gehören zu jedem Stadtbild und werden meistens nicht mehr genutzt. Jetzt versucht die Stadt Duisburg sich ihrer Bunker zu entledigen. Erst wurden sie tief ins Erdreich eingebuddelt und später dann aus Kostengründen überirdisch gebaut. In eng bebauten Gebieten, können sie nur extrem aufwendig entsorgt werden. Durch die sehr dicken Wände, können sie nur gesprengt werden. In Ballungszentren ein fast unmögliche Aufgabe.

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Sie werden als Spezialobjekte gehandelt und in NRW konnten schon 33 Bunker an Kaufinteressenten vermittelt werden.  Der Stand der Technik macht es möglich, die dicken Wände zu bearbeiten.

Die meisten Hochbunker stehen in Industriegebieten oder Häfen. Im zweiten Weltkrieg dienten sie zum Schutz der wichtigen Arbeitern. Der grósste Bunker steht in Dortmund und verfügt über ein kilometerlanges Stollensystem. Nach Kriegesnde gingen alle Bunker in das Staatseigentum ein. Sie wurden als Unterkünfte für Flüchtlinge und Aussiedler benutzt. Ihre meterdicken Wände eignen sich hervorragen als Schallschutz für Kneipen, Musiker  und Museen. Dabei können sich die Hochbunker perfekt an die Umgebung anpassen. Sie werden mit Giebeldächern und Klinkern in das Stadtbild integriert werden.

Im kalten Krieg wurden sogar noch neue Bunker gebaut. Meistens wurden sie in Schulen, Parkhäusern und öffentlichen Gebäuden integriert.